Top | Haupt-Navigation | Unternavigation | Direkt zum Inhalt
 

Hauptnavigation:

 
Kopfbild

Unternavigation:

Inhalt

Pflanzen im Winter

Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wie Pflanzen die kalte Jahreszeit überstehen? Hier erfahrt ihr, welche Tricks sich die Natur ausgedacht hat, damit unsere heimischen Gewächse bei Schnee und Eis überleben.
Pflanzen können nicht einfach ihre Wurzeln nehmen und irgendwohin gehen, wo es wärmer ist. Doch was machen sie, wenn es draußen kalt wird und es anfängt zu schneien? Die Natur hat sich spezielle Tricks ausgedacht, mit denen Pflanzen dem Winter trotzen können.

Ein eingebauter Frostschutz:

In der Antarktis können Moose und Gräser bei minus 80 Grad Celsius überleben. Blaualgen schwimmen bei minus 14 Grad Celsius in Salzseen herum. Erst bei minus 20 Grad Celsius wird es den Algen zu kalt. Sie verfallen in eine Art Starre, wobei der Stoffwechsel auf null herunter gefahren wird.
Der Grund für diese rekordverdächtige Überlebensfähigkeit ist ein selbst gebildetes Frostschutzmittel, das die Pflanzen ein- und ausschalten können.
Pflanzen bestehen aus vielen einzelnen Zellen. Damit das Wasser in diesen Zellen im Winter nicht gefriert, bilden Pflanzen ein eigenes Frostschutzmittel - zum Beispiel Zucker. Natürlich nicht in der Kristallform, wie wir ihn von zu Hause kennen. Die im Sommer gespeicherte Energie aus Wasser und Mineralien wird in so genannte Aminosäuren und Zucker umgewandelt. Diese Lösung verhindert das Gefrieren des Wassers.
Die Herstellung des Frostschutzes dauert aber mindestens 24 Stunden. Die Pflanze muss also rechtzeitig mit der Frostschutzbildung beginnen. Bei einem überraschenden Kälteeinbruch erfriert sie.

Leben unter der Erde:

Wenn es schneit, dann ist es wieder an der Zeit, sich warm anzuziehen, den Schlitten herauszuholen und Schneeballschlachten zu starten. Doch was für uns ein Zeichen der Kälte ist, ist für Pflanzen eine "wärmende Schneedecke". Bei Null Grad Celsius, wenn der Schnee fällt, taut der Boden unter der Schneedecke auf. Die Pflanzen können dann wieder etwas Wasser aufnehmen.

Weitere Informationen:

 
oben drucken